Gartenzeit


Erntezeit – das Gartenjahr geht in sein vorletztes Viertel. Es wurde und wird geerntet, geschnitten und es werden Pläne für die kommende Saison geschmiedet. Da muss man sich schon die eine oder andere Idee holen. (Das ist die Zeit, in der mein Mann mit finsterer Miene um mich herum streift, um jeglichen Einfall meinerseits sofort im Keim ersticken zu können!) Aber keine Angst – er schafft es nicht – auf zu den Gartenmessen! Dieses Wochenende fand in Schiltern bei Langenlois das Fest der Vielfalt statt.

Die Arche Noah Gesellschaft für die Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt und ihre Entwicklung feierte mit einem Fest der Vielfalt das 25-Jahr-Jubiläum. Dementsprechend vielfältig war auch das Angebot der Aussteller. Tomaten, Paprika, Chili, Gurken ein nicht enden wollendes Angebot an Köstlichkeiten, die man mit diesen Zutaten zaubern kann, wurde geboten. Aber nicht nur das, man bekam auch gleich den Kochlehrgang geboten, um zu Hause seine Ernte ein mal anders als gewohnt verarbeiten zu können. Oder um es einfach wieder zu lernen, wie zu Großmutterszeiten. (Naja, bei meinen Kindern passt dieser Spruch noch!) Nach Durchsicht der Fotos muss ich gestehen, ich habe mich durchgekostet aber keine Aufnahmen davon gemacht. Daher keine Paradeiser, Paprika,… -Ansichten. Aber die geschmacklich äußerst interessante, vegetarische Kulinarik musste dann doch mit etwas, nicht weniger traditionellem (geht in diesen Bereiten bereits auf die alten Römer zurück) hinuntergespült werden. Der passende Wein darf in dieser Gegend natürlich nicht fehlen!

Und der hat auch meinem Mann geschmeckt. Also wer’s mit dem Gemüse nicht so hat, der Wein schmeckt!

Einfach riesig


ist die Blüte des Riesenhibiskus. Ich besitze nur einen kleinen Strauch, da er wegen der Hunde in einem Topf gepflanzt ist. Leider währt die Pracht der einzelnen Blüten nicht sehr lange. Aber zahlreiche Knospen lassen trotzdem auf mehr hoffen!

Sie tut es


Ja ich bin ganz „happy“. Sie tut es. Sie blüht!

Meine rote Blutblume blüht! Letztes Jahr hat sie mich nämlich hängen lassen 😦

und ihre weiße Schwester tut es auch – aber weil noch so klein – auf der Wohnzimmerfensterbank.

Aufgrund der Hitze sitzt sie zur Zeit einwenig im Dunkeln, daher ist sie auch noch nicht ganz aufgeblüht!

Ob man damit spielen kann! Lieber nicht!

 

Garten-Montbretien


Unsere Irlandreise ist jetzt schon einige Jährchen her. Ein Mitbringsel von damals war ein unscheinbarer Blumenstock mit länglichen, dünnen Blättern – eine Garten-Montbretie. Es handelt sich dabei um ein Schwertliliengewächs. Die eigentliche Heimat dieser Pflanze liegt in südlicheren Ländern wie Portugal, Frankreich aber eben auch in Großbritannien und Irland. Die Stammpflanze, die Gold-Montbretie ist in noch südlicheren Gebieten beheimatet.

Auf alle Fälle wächst sie in Irland nicht nur als Staudenpflanze. Man kann sie am Straßenrand in groß gewachsenen Büschen bewundern. Mein Exemplar hat zwar die beschriebenen Wuchshöhe erreicht, aber die Blütenpracht hält sich in Grenzen. Trotzdem: